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Dienstag, 15. September 2020

Wirecard-Bilanzskandal: Die Philippinen zielen auf 57 Personen ab - Wirtschaft

Die philippinischen Behörden richten ihre Ermittlungen gegen den Wirecard-Buchhaltungsskandal gegen 57 Ausländer und Ausländer.
Mel Georgie Racela, Chef des Büros für Geldwäschebekämpfung, gab auf einer virtuellen Pressekonferenz am Freitag bekannt, dass es sich um Personen handelt, die möglicherweise in den Fall des Zahlungsdienstleisters der Region München verwickelt sind. Er wird mit den deutschen Behörden zusammenarbeiten.
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Wirecard meldete im Juni Insolvenz an, nachdem die Wirtschaftsprüfer 1,9 Milliarden Euro nicht finden konnten. Die Philippinen stehen im Mittelpunkt des Falls, da der Geldmangel auf den Treuhandkonten zweier Banken des Landes hinterlegt worden sein soll. Die relevanten Dokumente erwiesen sich jedoch als falsch.
[Mehr zum Thema: „Ich hatte das Gefühl, durchzudrehen“ – Wie der Journalist Dan McCrum Wirecard zu Fall brachte]
In Deutschland ist er unter anderem Gegenstand von Ermittlungen wegen Kontofälschung, Betrug, Marktmanipulation und Geldwäsche. Eine parlamentarische Untersuchungskommission wird sich voraussichtlich ebenfalls mit dem Fall befassen. Es ist einer der größten Finanzskandale der Nachkriegszeit.
Auf den Philippinen untersuchen die Behörden unter anderem Mitarbeiter der BDO Unibank und der Bank der Philippinen, sagte Racela. Die Liste enthält auch Einwanderungsbeamte, die angeblich die Ein- und Ausreiseinformationen manipuliert haben. Die beiden philippinischen Banken selbst sind nicht mehr Teil der Untersuchung. (Reuters)

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